Wissenswertes - 10 Fakten über Olchis

  1. Die Olchis leben in einer Höhle auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Sie mögen es, wenn es mieft, muffelt und stinkt. Olchis waschen sich nie. Wenn sie gähnen, dann stürzen die Fliegen ab und fallen tot auf den Fußboden.
  2. Die Olchis sind ganz anders als die Menschen. Ihre Nasen sind viel größer und ihre Haut ist viel grüner. Alles, was die Menschen wegwerfen, weil sie es nicht mehr brauchen, das kommt ihnen gerade recht. Auf der Schmuddelfinger Müllkippe liegen die wunderbarsten Sachen herum und die Olchis haben ständig Hunger und einen gesunden Appetit. Alles was ranzig und rostig, was vergoren und vergammelt ist, das mögen sie besonders gern. Mit ihren starken Zähnen zerkauen sie alte Schuhsohlen wie Wiener Schnitzel und rostige Nägel wie Gummibärchen. Sie verdrücken Kieselsteine wie Schokolade und schlürfen lange Schuhbänder wie Spaghetti. Olchi-Mama kocht herrliche Gerichte aus schlammigem Moderstampf, krötigem Schuppenwurz und rattigen Fischgräten.
  3. Trotzdem haben Olchis nie Bauchweh. Nur wenn ein Olchi versehentlich etwas Frisches erwischt hat, dann wird er sterbenskrank. Er bekommt bunte Flecken am ganzen Körper und Olchi-Oma muss ihm schnell einen kräftigen Stinkerkuchen backen. Das ist die beste Medizin und damit kriegt sie jeden kranken Olchi wieder hin.
  4. Die Olchis sind bärenstark, sie haben Muskeln wie aus Eisen und wenn sie zusammenhelfen, dann stemmen sie schon mal einen ausgewachsenen Elefanten in die Luft.
  5. Olchis haben eine nette Frisur und ihre Haare sind so hart wie Draht. Man kann sie nicht mit einer Schere schneiden und bräuchte schon eine Feile dazu. Aber die Olchis schneiden sich die Haare sowieso nie.
  6. Auf ihrem Kopf wachsen drei komische Zapfen, das sind die Hörhörner. Damit hören die Olchis die Kröten husten, die Ratten rülpsen und die kleinen Mäuse pupsen. Mit dem mittleren Hörhorn können sie alle Sprachen der Welt verstehen und das ist sehr praktisch.
  7. Olchis werden uralt. Olchi-Opa ist schon 985 Jahre alt. Vor ein paar hundert Jahren war er Haifischjäger, Raumfahrer, Taucher und Känguru-Trainer und alles, was ihm sonst noch so einfällt. Die beiden Olchi-Kinder sind 45 und das Baby ist 12. Sie feiern Gefurztag wann sie wollen und so oft sie wollen, manchmal dreimal in der Woche. Sie rülpsen und pupsen gerne lustig durch die Gegend und meistens sind sie gut gelaunt.
  8. Wenn es regnet, freuen sie sich. Sie hüpfen in die matschigen Pfützen und schleudern sich fette Matschknödel an die Knubbelnasen. Wenn sie gute Laune haben, dann singen sie dazu ihr Olchi-Lied. Und wenn sie schlechter Laune sind? Dann können sie die allergrässlichsten Olchi-Flüche ausstoßen. Muffelfurz-Teufel! Käsiger Gichtgräten-Furz! Krötiger Schlamm-Hühnerich!
  9. Die Olchis haben es gern gemütlich. Olchi-Papa entspannt sich am liebsten in seiner rostigen Badewanne bei einem schönen Müllbad. Oder er legt sich gleich in den Schlamm.
Auch manche Menschen nehmen gerne Schlammbäder. Das haben sie sicher den Olchis abgeschaut. Die Menschen bezahlen sogar Geld dafür, weil sie denken, es tut ihnen gut und vielleicht werden sie schöner dabei. Aber bei den Olchis ist das ganz anders und mit Geld haben sie sowieso nichts am Hut. So etwas kennen und brauchen sie gar nicht.
  10. Die Olchis singen gern olchige Lieder. Dann schallt es so laut und schaurig über den Müllberg, dass sich die dicken Ratten ihre Ohren zuhalten. Olchis haben jede Menge Zeit. Sie müssen nicht zur Arbeit und nicht in die Schule. Und die Olchi-Kinder bekommen keine schlechten Noten und beim Essen dürfen sie rülpsen und die Füße auf den Tisch legen. Ist das nicht ein herrliches Leben?

Allgemeines Olchi-Wissen

Ein Olchi hat Hörhörner. Er hört Kröten husten, Ratten rülpsen und Mäuse pupsen. Und mit dem mittleren Hörhorn kann er alle Sprachen der Welt verstehen.

Die Knubbelnase riecht gerne Verschimmeltes und fein faulig Müffelndes. Was kann sie gar nicht leiden? Rosenduft, Parfüm und…und…

Olchi-Haare sind so hart, dass man sie mit keiner Schere schneiden kann. Das macht nichts. Die Olchis mögen ihre Frisur so wie sie ist.

Olchi-Augen fallen gerne zu. Wenn es den Olchis danach zu Mute ist, dann halten sie ein gemütliches Schläfchen, egal ob es Nacht ist oder Tag.

Olchi-Zähne knacken alles: Glas, Blech, Plastik, Holz, Stein, Eisen, Stahl, Beton, Titan, Press-Span, Styropor, Keramik, Hartgummi, Knochen … halt, da war doch was verkehrt?

Die Olchis freuen sich, wenn es regnet. Dann hüpfen sie durch die Matschpfützen und werfen sich Schlammknödel auf die Knubbelnasen.

Olchis holen sich feine Sachen aus dem Müll. Alles was die Menschen wegwerfen können die Olchis gut gebrauchen. Sie essen und trinken am liebsten faulige, bittere, scharfe und vergammelte Sachen.

Natürlich waschen sich die Olchis nie. Sie müffeln fein faulig und wenn sie gähnen, dann stürzen die Fliegen ab und fallen tot auf den Fußboden.

Olchis sind bärenstark und ihre Muskeln sind hart wie Eisen. Einen Ziegelstein können die Olchi-Kinder 123 Meter weit werfen.

Die olchigen Knubbelnasen riechen gerne Staub- und Auspuff-Wolken. Wenn es aus Kaminen rußig qualmt, dann fliegen die Olchis mit dem Drachen Feuerstuhl mitten hinein.

Die Olchi-Familie

papa

Das ist Olchi-Papa. Er ist ein großer Bastler und Erfinder. Zur Entspannung braucht er hin und wieder ein schönes Müllbad in seiner rostigen Wanne.

mama

Olchi-Mama ist berühmt für ihren Schmuddeleintopf und sie backt den krötigsten Stinkerkuchen. Der wirkt wie Medizin und hilft prima gegen bunte Flecken. So was kriegen die Olchis, wenn sie versehentlich was Frisches erwischt haben.

kinder

Auch die Olchi-Kinder sind bärenstark. Sie schleudern Autoreifen über den Müllplatz und können aus Eisenstangen Brezeln biegen. Wenn es regnet, hüpfen sie am liebsten in Matschpfützen herum und schleudern Schlammknödel durch die Gegend.

baby

Das Olchi-Baby kann sehr laut brüllen. Dann helfen nur Schnullersteine und Fischgräten zum Nuckeln.

opa

Olchi-Opa ist schon 985 Jahre alt. Was hat er schon alles erlebt! Er kennt tausend Geschichten und die sind garantiert alle wahr, oder auch nicht.

oma

Und die Olchi-Oma feiert ihren Gefurztag wann sie will und so lange sie will. Am liebsten feiert sie zweimal in der Woche.

Mitbewohner und Freunde

Feuerstuhl

Feuerstuhl ist ein gutmütiger Hausdrache. Er braucht täglich 25 Stunden Schlaf und wenn er gähnt, kommen schöne gelbe Schwefelwolken aus seiner Nase. Die Olchis nutzen ihn als Transportmittel, da man wunderbar auf ihm fliegen kann.

Flutschi

Flutschi ist eine Fledermaus. Oft begleitet sie die Olchis bei ihren Abenteuern, wenn nicht, dann hängt Flutschi auf der Müllhalde ab.

Der blaue Olchi

Der blaue Olchi nervt total. Zum Glück kommt er selten zu Besuch. Er ist schrecklich ordentlich, muss ständig aufräumen und Müll stapeln und ö statt o sagen. Öje!

Olchi-König

Der Olchi-König trinkt literweise Fahrradöl, lässt sich mit olchigen Köstlichkeiten bekochen und badet seine Königswaden im Schlamm. Olchi-Oma verwöhnt ihn mit Fußmassagen und extrafeinen Müllbädern.

Tante Olga

Tante Olga lebt in Pampendorf an der Nordsee, baut Kunstwerke aus Müll und malt gern tolle Matschbilder. Schlammbrühe trinkt sie nur aus Kaviardosen und ihre schicken Kleider hat sie alle selbst genäht.

Othello

Othello ist Tante Olgas Sohn und nur fünfzig Jahre älter als die Schmuddelfinger Olchi-Kinder. Er gibt sich sehr cool, seine olchigen Haare sind gepflegt und seine schlabberigen Mülltüten-Hosen sind der letzte Schrei. Er färbst sich sogar die Haare und trägt neuerdings ein Piercing.

Professor Brausewein

Professor Brausewein hat in Gammelsberg einen alten Eisenbahnwagon zum Labor umgebaut. Seine erstaunlichen Erfindungen sind inzwischen weltberühmt. Durch seinen Scharfsinn und Erfindungsreichtum hat er den Olchis schon oft aus der Klemme geholfen.

Fritzi Federspiel

Fritzi Federspiel ist die Assistentin von Professor Brausewein. Neuerdings macht sie ein Praktikum im Londoner Detektivbüro von Mister Paddock. Sie studiert das Leben der Olchis und will irgendwann ein Buch darüber schreiben.

Mister Paddock

Mister Paddock, der englische Olchi-Detektiv hat sein Büro in einem Kanal in London. Ausgerüstet mit den neuesten Erfindungen von Professor Brausewein löst er auch die kniffeligsten Kriminalfälle.

Dumpy

Dumpy ist Mister Paddocks Detektiv-Gehilfe. Obwohl er manchmal recht ungeschickt ist, kann er durch seine Schlauheit oft die entscheidenden Tipps geben. Er kann im Handstand meditieren und kocht den besten Gräten-Tee von London.